Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Erdbebenhilfe

26.05.2008, 22:20 Uhr — daniel

Leider hat Amerika kein Geld mehr

Da muss die FED wohl schnell wieder die Druckmaschinen anwerfen?

[via Prison Planet]

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Hugo Chávez entlarvt (Teil 3)

16.05.2008, 22:42 Uhr — daniel

Ein Wahlberechtigter Venezolaner bei seiner Stimmabgabe 2006

Chávez kauft sich Stimmen, belügt die Bevölkerung und beutet sie aus

Dennizis unterstellt Chávez das seine Stimmen gekauft wären. Quellen gibt er (wie immer) nicht an. Wenn man sich einmal anguckt mit wie viel Prozent der Stimmen Chávez seine Wahlen gewinnt, dann muss er echt ziemlich viel Geld haben. Bei der Präsidentschaftswahl 2006 gab es folgendes Ergebnis:

Wahlergebnis 2006 (%)
Hugo Chávez: 62,87
Manuel Rosales: 36,88
Sonstige: 0,25 

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,75%. (siehe) Vertreter der Linkspartei überwachten die Wahl und kamen zu folgendem Schluss:

1.die Wahlen friedlich und ohne Zwischenfälle abliefen; 
2.die Wahlbeteiligung mit ca. 75% massiv war; 
3.der CNE die Wahlen effizient organisiert und durchgeführt hat; 
4.die elektronische Wahl nahezu reibungslos funktionierte und das Wahlgeheimnis gewahrt wurde; 
5.eine hohe Sicherheit Standard war und das System (Fingerabdruck, elektronische Wahl und Fingerkennzeichnung) Doppelvoten vermied; 
6.das zivile Verhalten der Angehörigen von Polizei und Militär die Ordnung und Sicherheit bei diesen Wahlen garantierten. 

Unser Fazit: die Wahlen waren allgemein, frei, geheim, direkt, transparent und somit demokratisch.

(siehe)

Nicht nur die Linkspartei beobachtete die venezolanische Wahl. Insgesamt gab es 415 internationale Wahlbeobachter. Der Bericht einer Vertreterin von ”Amistad con Nicaragua” e.V. ist durchweg positiv. Übrigens war auch der Einsatz von Wahlcomputer sehr, sehr transparent. Der venezolanische Wähler erhielt dabei bei der Stimmenabgabe zwei Belege, mit denen er seine Wahl kontrollieren konnte und einen davon in die Wahlurne warf. 

Kommen wir nun zu Chávez’ angeblichen Lügen. Er proklamierte von Beginn an die “Bolivarische Revolution“. Die Kernpunkte dieser Revolution sind 

  1. nationale Unabhängigkeit
  2. Einigung Lateinamerikas oder zumindest Südamerikas
  3. politische Beteiligung der Bevölkerung durch Volksentscheide und Referenden
  4. ökonomische Eigenständigkeit
  5. eine Ethik des Dienstes am Volk
  6. gerechte Verteilung der umfangreichen Erdöleinnahmen
  7. Bekämpfung von Korruption

Laut Dennizis täuscht Chávez wissentlich die Bevölkerung, um so mehr Stimmen zu bekommen. So soll er ihnen beispielsweise leere Versprechungen machen.
Chávez versprach von Anfang an die Erdöleinnahmen gerecht unter der Bevölkerung zu verteilen. Vor allem sollte der Reichtum, durch das Öl, die Campesinos erreichen. Diese wurden vorher kategorisch “ausgeschlossen”. Bevor Chávez’ Wahl lebte ein Großteil der venezolanischen Bevölkerung in Armut, seit er Präsident ist hat sich die Lage allerdings extrem verbessert.

Anteil der in Armut lebenden Personen an der Gesamtbevölkerung (%)
2002: 48,6
2005: 37,1
2006: 30,2

Anteil der in extremer Armut lebenden Personen an der Gesamtbevölkerung (%)
2002: 22,2
2005: 15,9
2006: 9,9

(siehe)

Da Zahlen alleine aber ja immer recht langweilig sind, möchte ich auch noch auf die atemberaubende Entwicklung Venezuelas in den letzten Jahren hinweisen. So sorgen unter anderem kubanische Ärzte für ein kostenloses Gesundheitssystem, die Alphabetisierung - auch älterer Menschen - wird gefördert und erst kürzlich wurde der Mindestlohn um 30% angehoben. Übrigens stiegen dadurch auch die, an den Mindestlohn gekoppelten, Renten in gleichem maße an und auch die Gehälter der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung stiegen um 30%. Der gesetzliche Mindestlohn liegt in Venezuela nun bei 558 Dollar, der höchste des gesamten Kontinents. Chávez selbst sagte dazu:

Das ist eine große finanzielle Belastung, aber Ihr habt es verdient. Das ist Gerechtigkeit, mehr nicht

Stellt sich die Frage: Woher kommt das ganze Geld? Irgendwie muss das ja schließlich alles finanziert werden. Die Antwort ist denkbar einfach: Es handelt sich um die Ölgelder.
Chávez verbot die Privatisierung der Ölindustrie, was letztendlich dazu führt, dass der Ölreichtum nicht mehr in die Taschen einer kleinen Gruppe von Menschen fließt, sonder in die Hände der Bevölkerung.
Nebenbei: Das ist sicherlich einer der Hauptgründe für amerikanische Aggressionen gegenüber Venezuela.

Zu guter Letzt noch ein paar Zahlen, denn sie zeigen das Chávez wirklich etwas verändert und eben nicht nur leere Versprechungen zu bieten hat.

Arbeitslosigkeit (%)
2004: 15,3
2005: 12,2
2006: 10,0
September 2007: 9,4

Devisenreserven d. Nationalbank (Mrd. Dollar)
2004: 23,5
2005: 29,6
2006: 36,7

BIP je Einwohner (Dollar)
2005: 5.427
2006: 6.736
Prognose 2007: 8.252
2008: 10.169

(siehe)

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Ölpreis knackt auch die 120-Dollar-Marke

06.05.2008, 18:28 Uhr — daniel

Der Anstieg passt Perfekt zu den Zielen der Bilderberger

Das Ende der Fahnenstange ist offenbar noch nicht erreicht: Der Preis für ein Ölfass hat in den USA erstmals die Marke von 120 Dollar geknackt. Ähnlich sieht es an deutschen Tankstellen aus: So teuer wie im April war es an den Zapfsäulen noch nie.

Hieß es gestern in der Welt.

Ein Report der Goldman Sachs Group Inc. sagt nun voraus das der Ölpreis, innerhalb der nächsten zwei Jahre, die 150 bis 200 Dollar Marke erreichen wird. Dieser enorme Preis passt mit den Plänen der Bilderberger - Auslöschung der Mittelklasse -  zusammen.

Für die Bestimmung des Ölpreises durch die Bilderberger gibt es einige Beweise, die von Quellen innerhalb der geheimen Organisation stammen und sich bereits des öfteren bewährt haben. So soll Henry Kissinger beim 2005er Treffen in München gesagt haben das die Elite sich versichert hätte, dass die Preise innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate verdoppelt werden. Im Mai 2005 lagen die Ölpreise bei ca. 40 Dollar je Beryll. Kissingers “Vorhersage” traf ein.
Beim 2006er Treffen in Ottawa einigte man sich darauf den Ölpreis bis Ende 2008 auf 105 Dollar zu pushen. Diese Marke wurde nun bereits überschritten.

Der Punkt ist: Die Bilderberger bestimmen über drei Jahre hinweg den Ölpreis und die Massenmedien behaupten noch immer das sie keinen Einfluss auf Weltangelegenheiten hätten.

Nachtrag um 20:06 Uhr *)

Eine Übersetzung des gesamten Prison Planet Artikels findet sich nun bei Infokrieg.tv.

[via Prison Planet]

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The Fabulous Life of John McCain

22.04.2008, 20:32 Uhr — daniel

Er ist der achtreichste Senator und hat 9 Häuser im Wert von über 13 Millionen Dollar. Er sagt die wirtschaftlichen Probleme seien “psychologisch” und das Amerikaner Zweitjobs annehmen sollten, um mit der Rezession klarzukommen.

Ein Mann der die Probleme nicht versteht, will sie lösen!

[via Depression2]

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Wo kauft Israel Öl?

14.04.2008, 19:23 Uhr — daniel

Eine recht simple Frage, oder? Die Antwort ist allerdings sehr interessant.

Laut Shraga Elam bezieht der israelische Ölkonzern “Oil Refineries Ltd.” sein Öl aus dem bösen Iran. Dann wird das ganze noch ein wenig aufbereitet und gewinnbringend an Landsleute und Palästinenser verkauft.
In Israel scheint man damit kein Problem zu haben, sagte doch der Energieminister Benjamin Ben Elieser bereits 2006 folgendes:

Jeder Kontaktversuch mit einem Feindesstaat, der den geschäftlichen und ökonomischen Interessen Israels dient, festigt die Stabilität in der Region.

Natürlich muss das ganze geheim gehalten werden. Was mit Ländern passiert, die öffentlich mit dem Iran handeln, sieht man ja bei der Schweiz. Also läuft das ganze über Rotterdam und dann weiter über Importeuere der EAPC.
Es wird wohl Zeit für Frau Rice das, was sie am 12. April gesagt hat, in die Tat umzusetzen.

In Übereinstimmung mit unseren Gesetzen haben die USA gewisse juristische Verpflichtungen, alle Abkommen ausländischer Unternehmen mit dem Iran zu prüfen. Wir werden das in jedem konkreten Fall tun.

[via Radio Utopie]

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IWF plant Verkauf von 400 Tonnen Gold

08.04.2008, 14:27 Uhr — daniel

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angekündigt, mehr als 400 Tonnen Gold zu verkaufen [...]

Wie war das noch mal mit dem guten Besteck, das man verkaufen muss, um seine alltäglichen Bedürfnisse zu decken? Nichts anderes hat der IWF vor.

Die Reform sieht vor, dass der IWF den Erlös aus dem Gold in einen Fonds einzahlt, mit dessen Erträgen er dann seine laufenden Kosten bestreitet.

Anscheinend plant auch die Bundesbank den Verkauf von Goldreserven.

Nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ soll Haushaltsstaatssekretär Werner Gatzer einen Verkauf der Goldreserven der Bundesbank ins Gespräch gebracht haben. Vertreter der Koalition bestätigten dies auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Was damit unter anderem auch bezweckt wird ist doch klar. Der IWF verkauft sein Gold, und kauft dafür das amerikanische Papiergeld. So wird der Kurs des Dollar vermutlich erst einmal wieder steigen, auf lange Sicht wird es allerdings rein gar nichts bringen. (siehe dazu “Der Papagei ist tot” bei Schall und Rauch)

[via sueddeutsche.de & Politblog.net]

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OPEC: Genug Öl auf dem Markt

06.04.2008, 20:09 Uhr — daniel

Oil supply to the market is enough and high oil prices are not due to a shortage of crude but rather it is because of the decrease in the dollar’s value, shortage of refinery capacity and some political tensions in the world.

So wird der OPEC Generalsekretär Abdullah al-Badri, während seinem samstägigen Besuch im Iran, von der IRNA zitiert.

Seine Äußerungen stimmen mit denen der Offiziellen im Iran überein, dem zweitgrößten Petroleum-Exporteur der 13 Mitgliedsstaaten. Des weiteren sieht man keinen bedarf für ein OPEC-Notfalltreffen, vor dem für September geplanten Treffen. Das letzte Treffen fand Anfang März statt.

[via Prison Planet]

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