Russland bereitet Invasion Abchasiens NICHT vor
11.08.2008, 14:45 Uhr — danielWow. Deutsche Medien sind pure Propaganda. Ich kann das noch immer nicht glauben.
Da RIA Novosti derzeit erreichbar ist, allerdings wieder lahmgelegt werden könnte, kopiere drei Artikel zum Thema Abchasien hier herein:
Russland entsendet 9 000 Soldaten nach Abchasien
MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Russland hat über 9 000 Soldaten und 350 Panzer bzw. gepanzerte Kampffahrzeuge nach Abchasien, eine weitere von Georgien abtrünnige Republik, verlegt, teilte Alexander Nowizki, Sprecher der russischen Friedenstruppe in Südossetien, am Montag in einem RIA-Novosti-Gespräch mit.
Das Ziel dieser Verstärkung der dort stationierten Friedenskräfte besteht darin, “eine Wiederholung der Situation von Zchinwali zu verhindern, eine bewaffnete Aggression der georgischen Streitkräfte in Abchasien unmöglich zu machen, zivile Einwohner zu schützen sowie eine humanitäre Katastrophe und Provokationen im georgisch-abchasischen Konfliktgebiet nicht zuzulassen”, fügte er hinzu.
Beim Überfall der georgischen Einheiten auf seine abtrünnige Republik Südossetien waren mehr als ein Dutzend russische Friedenssoldaten getötet worden.
Abchasien startet Offensive gegen georgische Truppen im Kodori-Tal
MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Abchasien bietet den zivilen Bewohnern des Kodori-Tals an, den Konfliktraum zu verlassen, und gibt diesbezügliche Sicherheitsgarantien, erklärte Sergej Schamba, Außenminister der nicht anerkannten Republik Abchasien im Bestand Georgiens, in einem Telefoninterview mit RIA Novosti.
Gegenwärtig versucht Abchasien, die im Kodori-Tal stationierten georgischen Truppen zu verdrängen.
“Am Sonntag haben wir den Einwohnern von Kodori angeboten, auf unsere Seite überzugehen”, führte der Minister weiter aus. “Ihnen wurden Sicherheitsgarantien und medizinische Hilfe zugesichert. Wir stoppen regelmäßig unsere Handlungen, um ihnen diese Möglichkeit zu geben.”
“Es gibt Vereinbarungen, die unter anderem von der UNO signiert wurden, laut denen die georgischen Truppen aus dem Kodori-Tal in ihre ständigen Stationierungspunkte außerhalb Abchasiens zurückgezogen werden sollen”, sagte er. Mit dem Einmarsch in das Tal 2006 habe Georgien gegen diese Abmachungen verstoßen.
“Seit zwei Jahren bemühen wir uns um eine Einigung, die Georgier akzeptieren aber keine der von uns angebotenen Kompromisse. Georgiens Handlungen in Südossetien haben uns nun berechtigt, adäquat darauf zu antworten.”
Abchasien ist ein autonom agierender, international jedoch nicht anerkannter Staat. Vor dem Zerfall der Sowjetunion gehörte er zur Georgischen SSR. 1992 setzte Georgien den Autonomiestatus Abchasiens außer Kraft.
Im selben Jahr marschierten georgische Truppen in die nach Unabhängigkeit strebende Republik ein. Infolge kam es zu einem blutigen Krieg, der erst 1994 durch ein Waffenstillstandsabkommen beendet wurde. Etwa 260 000 Georgier flohen während des Krieges aus der Region.
Die Friedensverhandlungen zwischen Tiflis und Suchumi wurden im Juli 2006 abgebrochen, nachdem georgische Truppen in das an der Grenze zu Russland liegende Kodori-Tal einmarschierten.
Abchasisches Ultimatum: Georgien muss alle Waffen abliefern
MOSKAU, 11. August (RIA Novosti). Die gemeinsamen Friedenskräfte in Abchasien, der zweiten von Georgien abtrünnigen Republik, haben Tiflis am heutigen Montag ein Ultimatum gestellt und eine “völlige Entmilitarisierung” des georgisch-abchasischen Konfliktgebiets gefordert.
Das teilte Alexander Nowizki, Sprecher der russischen Friedenstruppe, am Montag in einem RIA-Novosti-Gespräch mit.
Das Ultimatum sei von der Notwendigkeit diktiert worden, eine weitere Eskalation zu verhindern.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist im georgischen Gebiet Sugdidi, das zum Zuständigkeitsbereich der gemeinsamen Friedenskräfte gehört, eine gut bewaffnete Brigade der georgischen Sondereinsatztruppen zusammengezogen worden. Ihre zahlenmäßige Stärke beträgt mehr als 1 500 Mann. Dies seien keine Polizisten, hieß es.
Im Ultimatum wird die Ablieferung aller Waffen der georgischen Seite an die nächstgelegenen Beobachtungsposten der gemeinsamen GUS-Friedenskräfte gefordert. “Andernfalls werden gegen die jeweiligen bewaffneten Gruppen alle erforderlichen Zwangsmaßnahmen angewandt”, sagte Nowizki.
Am Sonntag wurde über die an Georgien grenzenden Regionen Abchasiens der Kriegszustand verhängt. Zwischen Abchasien und Südossetien gibt es einen Beistandspakt.
Ich hoffe ihr versteht jetzt, warum so etwas reinster Schwachsinn ist!






