Die ersten Ergebnisse des 2008er Wahltags sind bereits eingetroffen und Sen. Barack Oabam führt bereits mit 64% zu 32% gegenüber Sen. John McCain.
Natürlich hört sich das ganze weniger beeindruckend an, wenn man feststellt, dass er nur mit 16 Stimmen führt.
Die Dörfer Dixville Notch und Hart’s Location - welche traditionell als erste abstimmen und in New Hampshire liegen - haben bereits abgestimmt und die 100%ige Wahlbeteiligung innerhalb von Minuten nach der mitternächtlichen Öffnung der Wahllokale erreicht. Die Ergebnisse: Obama hat Dixville Notch mit 15 zu 6 Stimmen gewonnen und Hart’s Location mit 17 zu 10 Stimmen ebenfalls. In Hart’s Location gab es des weiteren zwei “Einschreibestimmen” für Rep. Ron Paul!
Die letzten zwei Jahre, die John McCain auf Präsidentschaftswahlkampftour verbracht hat, scheinen ihn endgültig ins Hanoi Hilton zurückkatapultiert zu haben. Am vergangenem Mittwoch nannte McCain, der 5 Jahre lang vietnamesischer Kriegsgefangener war, seine Unterstützter “Mitgefangene”.
In einem gestern ausgestrahlten Interview, sagte John McCain - vermutlich versuchend einen Witz zu machen - mit einem komplett ernsten Gesicht, dass er anstrebe ein Diktator zu sein. Dabei äußerste er auch seine Verachtung gegenüber der Ablehnung des Bailout-Plans.
Ich möchte eine schnelle Bemerkung über die unübersehbare Angelegenheit machen, das ist der Fehler des Kongresses gestern zu handeln. Es ist nicht akzeptabel. [...] Das ist keine akzeptable Situation. Ich sage nicht das ist die perfekte Antwort. Wenn ich ein Diktator wäre, wonach ich immer strebe, würde ich es ein kleinwenig anders formulieren.
McCains wirtschaftlicher Berater, Douglas Holtz-Eakin, forderte die Exekutive ebenfalls auf den Kongress zu ignorieren und den Entwurf durchzupeitschen, welcher am Montag abgelehnt wurde.
Phil Gramm, ein weiterer Wirtschaftsberater von McCain, hat es geschafft das ausländische Banken in den Bailout-Plan eingebunden werden - vorher schloss man diese aus. Verwunderlich ist das nicht, schließlich ist Gramm nicht nur Vizevorsitzender der US-Division von UBS, er leistet auch Lobbyarbeit für selbiges Unternehmen.
Die Tatsache das McCain sagte er wolle ohne Diktator sein, ohne dabei auch nur den Ansatz eines Lächelns zu zeigen, macht die Aussage noch verstörender. Auch George W. Bush hat ähnliches wenigstens drei mal anklingen lassen.
Wundert es jetzt noch irgendwen, dass sowohl Obama als auch McCain den Bailout-Entwurf unbedingt verabschieden wollen? Immerhin wird damit ihren Top-Finanzierern geholfen.
John McCain und Strategen der Republikanischen Partei versuchen die Unterstützung des Kongressabgeordneten Ron Paul zu bekommen. Anscheinend fürchtet man, dass es ohne die Stimmen der Paul-Unterstützter schwierig werden könnte, gegen Obama zu gewinnen.
So behauptet es zumindest die Washington Times. Paul selbst scheint davon nicht viel zu wissen, und sagte:
I don’t know where they could’ve gotten a statement like that from.
Nachdem Offizielle des Republican National Committee Paul gesagt hatten, dass nicht vor der Nationalversammlung sprechen dürfe - da er seine Einstellung zum Irakkrieg nicht ändern wollte - organisierte der Kongressabgeordnete seine eigene “Campaign for Liberty”-Konvention.
Das RNC wollte des weiteren Rons Zutritt einschränken und seine Bewegungen innerhalb der Halle überwachen.
McCAIN: I obviously don’t want to torture any prisoners. There’s a long list of areas that we were in disagreement on –
WALLACE: You’re not suggesting he did want to torture prisoners.
McCAIN: Well, waterboarding to me is torture, OK? And waterboarding was advocated by the administration and, according to published reports, was used. But the point is, we’ve had our disagreements.
Der alte Mann scheint dabei zu vergessen, dass er gegen einen Gesetzesentwurf stimmte, welcher der CIA verboten hätte (weiterhin) Waterboarding einzusetzen. Er drängte Bush sogar dazu ein Veto einzulegen, als der Entwurf verabschiedet wurde!
Der ehemalige CIA Offizier Ray McGovern wat heute (mal wieder) Gast in der Alex Jones Show. Das Interview ist erst ein paar Minuten alt und über eine Stunde lang.
Themen sind u.a.: Tom Feeley, Iran, Irak, Israel sowie McCain und Obama.
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So wie es aussieht wollte man die Anthrax-Anschläge nicht nur islamischen Terroristen in die Schuhe schieben, sondern auch eine direkte Verbindung zum Irak und Saddam Hussein herstellen. (Anmerkung: Das Video stammt vom 18. Oktober 2001)
Verwundern tut mich das nicht, sagte doch George W. Bush im Jahr 2006:
One of the hardest parts of my job is to connect Iraq to the war on terror
Nachtrag vom 2. August *)
Eigentlich hätte John nur vor die eigene Haustür gucken müssen, um zu wissen wo das Anthrax herkam: Von einer U.S. Militärbasis. Erinnert mich an die Sache mit Saddam und den Kurden. Zuerst verkaufen die USA das Giftgas an den Irak, werfen Hussein den Anschlag dann aber immer wieder vor …