Nakba-Demonstration in Ramallah
Man achte auf die Luftballons am Ende des Clips
Ich selbst habe dafür auch gespendet …
Man achte auf die Luftballons am Ende des Clips
Ich selbst habe dafür auch gespendet …
Die Wiederherstellung der jüdischen Souveränität im Land Israel war keine Ungerechtigkeit, sie war die Korrektur eines historischen Fehlers. Die Palästinenser haben nur deshalb noch keinen eigenen Staat, weil sie seit 70 Jahren jedes Angebot zurückweisen.
So beginnt ein Artikel, der pünktlich zur al-Nakba in der (Onlineausgabe) der SZ erschienen ist.
Der Autor, ein gewisser Herr Mor (der zufällig stellvertretender israelischer Botschafter in Berlin ist), behauptet das Besitzansprüche nicht verjähren - auch nach 2000 Jahren nicht, da ja die damaligen “Besitzer” von den Römern vertrieben wurden. Ich möchte jetzt nur mal ganz kurz Kanaan erwähnen, dessen Bevölkerung hat dann wohl die älteren Besitzansprüche.
Aber okay, laut Mor verjähren Besitzansprüche ja nicht. Die Palästinenser beanspruchen das Land auch für sich, warum erkennt man diesen Anspruch bereits nach ein paar Jahrzehnten ab?
Mor hält es wohl auch nicht für wichtig zu erwähnen, dass der Staat - der Arafat im Camp David angeboten wurde - aus über 140 abgeschotteten Parzellen bestehen sollte.
Aber man kann es sich natürlich einfach machen: Das Volk, das seit 60 Jahren unterdrückt wird, ist selbst dran Schuld.
Wenn dem so wäre, warum darf ein zum Judentum konvertierter Mensch dann, im besetzten Westjordanland, Besitz erwerben und Straßen benutzen, deren Betreten oder gar Nutzung für Palästinenser bei sofortiger Erschießung verboten ist?
Aber hey:
Eine “ethnische Säuberung” hat es nie gegeben [...]
Was sagt Mor zum Gaza-Streifen?
Ein sprechendes Beispiel ist die aktuelle Situation im Gaza-Streifen: Der israelische Abzug vor knapp drei Jahren hat die palästinensische Führung nicht dazu motiviert, funktionierende politisch-administrative und wirtschaftliche Strukturen in diesem Gebiet aufzubauen [...]
Israel rottet die dortige Bevölkerung gerade aus. Das Israel dem Gaza-Streifen bspw. den Benzin abgedreht hat, kann man aber ignorieren, oder?
Man sollte in der SZ-Redaktion wohl mal öfters bei uruknet.info vorbeischauen.
Mir fehlen wirklich noch immer die Worte …
Bitte nehmt an dieser Aktion Teil, und spendet (sofern möglich) auch etwas Geld. Denn der 60. Jahrestag Israels ist kein Grund um zu feiern. Im Gegenteil: Das Volk der Palästinenser büßt noch heute für ein Verbrechen, mit dem es nichts zu tun hatte!
Nur um einmal die aktuellsten Überschriften zu nennen:
Die Israelis behaupten, dass der Grund für die Explosion, die ein Wohnhaus in der Stadt Beit Hanun zerstörte und die Frau mit ihren Kindern in den Ruinen vergrub, kein Luftangriff oder Panzerbeschuss der israelischen Armee gewesen sei, sondern dass ein Sprengsatz von zwei palästinensischen Kämpfern detoniert sei.
Okay, sind aber auch gemein diese Palästinenser.
Die Terroristen agieren absichtlich in dicht bevölkerten Gebieten und nutzen die Zivilbevölkerung als menschlichen Schild
Gucken wir uns doch mal die (noch) palästinensischen Gebiete in Israel an.
Wie kann es also Gebiete geben, in denen es keine palästinensischen Zivilisten gibt? Meiner Meinung nach ist das ein wenig schwierig. Des weiteren spielte sich das ganze doch im Gaza-Streifen ab, einem der letzten palästinensischen Rückzugsgebiete. Außerdem handelte es sich um eine israelische Militäraktion.
Um zu erkennen wer die “wahren Bösen” sind, reicht es eigentlich die folgenden beiden Überschriften zu lesen:
Nachtrag vom 2 Mai *)
Inzwischen stellte man fest das die israelische Luftwaffe die Schuld am Tod der Familie trägt, und nicht die Hamas. Wer hätte das gedacht?
[via RIA Novosti]
Sowohl israelische als auch palästinensische Medien berichten, dass ein 14-jähriges palästinensisches Mädchen am Samstagmorgen in der Stadt Beit Lahiya getötet wurde. Es handelt sich um die Tochter des Hamas-Anführers Hassan Marouf. Mindestens neun Menschen wurde getötet, als dutzende Panzer und Hubschrauber in den Gazastreifen eindrangen.
Hassan Marouf wurde von der israelischen Armee festgenommen, seine Frau wurde schwer verletzt und seine Tochter wurde, wie berichtet, durch schweres Maschinengewehrfeuer getötet.
Ist das also die Art und Weise, mit der Israel Dialoge führen will?
[via ISM Germany]
Laut Jerusalem Post plant Israel eine, für den Sommer angelegte, Bodenoffensive im Gaza-Streifen. Ziel sei es die dortige Hamas-Regierung zu stürzen, um das palästinensische Enklave unter internationale Kontrolle zu stellen.
Grund dafür seien die jüngste Gefechte im Gaza-Streifen, bei dem Israel etliche Tote zu beklagen hatte. Isreal wolle den Gaza-Streifen aber nicht (wieder) besetzen, sondern ihn unter die Schirmherrschaft der UNO, der EU oder der NATO stellen.
Israel selbst tötet natürlich keine Palästinenser. Niemals. Der kürzlich getötete palästinensische Reuters Kameramann war bestimmt nur ein Unfall. Leute deren Fahrzeuge groß mit “Press” und “TV” gekennzeichnet sind, lassen sich aber auch wirklich zu leicht mit Terroristen verwechseln.
[via RIA Novosti]
Uns interessiert nicht, welcher Organisation der Terrorist angehört. Im Gaza-Streifen ist alles der Hamas unterstellt. Ich versichere, dass unsere Antwort der Hamas künftig nicht mehr erlauben wird, so gegen die irsaelischen Bürger zu handeln, wie dies jetzt der Fall ist.
So wird der israelische Regierungschef, Ehud Olmert, von RIA Novosti zitiert. Da passt die, zwar zurückgezogene, Shoa-Drohung von Matan Vilnai doch perfekt ins Bild.
Wundert sich wirklich jemand darüber, dass ein Volk, in diesem Fall die Palästinenser, so massiv gegen die eigenen Ausrottung vorgeht?
Wer Völkermord Live sehen möchte, muss nur mal in den Gaza-Streifen reisen.