Revolution Freiheit statt Demokratie! (Hans-Hermann Hoppe)

12Oct/090

CDU und FDP wollen Großkonzerne notfalls zerschlagen

Die Financial Times Deutschland schrieb bereits gestern:

Union und FDP wollen die neue Bundesregierung ermächtigen, Großkonzerne notfalls zu zerschlagen. Die Wirtschaftspolitiker der Parteien haben in ihren Koalitionsverhandlungen vereinbart, dass große Unternehmen in letzter Konsequenz damit rechnen müssen, zugunsten von mehr Wettbewerb vom Staat zurechtgestutzt zu werden.

CDU und FDP haben also ganz offensichtlich Angst vor Größe. Aus ökonomischer Sicht ist das nicht ganz nachzuvollziehen, denn welche Möglichkeiten hat ein Konzern, zum "Großkonzern" zu werden? Er muss seine Kunden zufrieden stellen, sprich Qualität und Preis müssen stimmen, und/oder er muss innovativ sein. Sind das wirklich Eigenschaften, die man fürchten muss?

Alle Probleme, die Union und FDP in Großkonzernen sehen, entstehen erst durch staatliche Intervention. Auf einem freien Markt sind Kartelle und Monopole nur kurzlebig, was sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat. Das liegt vor allem daran, dass jedem Unternehmer der Zutritt zu einem Produktionsweg offen steht. Erst der Staat kann Unternehmern den Zutritt verwehren - auf unterschiedlichste Art und Weise - und dem Konsumenten somit ein Monopol aufzwingen. Bei marktbeherrschenden Unternehmen sind diese aufgezwungenen Monopole übrigens sehr beliebt, da sie auf diese Weise die Preise am effizientesten erhöhen können. Aber das nur nebenbei.
Wie immer ist die Lösung als auch hier: Weniger statt mehr Staat!

Einen interessanten Vortrag zum Thema "Monopolstellung und Wettbewerb" hielt Thomas DiLorenzo bei der Mises University 2009:

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