Die Financial Times Deutschland schrieb bereits gestern:
Union und FDP wollen die neue Bundesregierung ermächtigen, Großkonzerne notfalls zu zerschlagen. Die Wirtschaftspolitiker der Parteien haben in ihren Koalitionsverhandlungen vereinbart, dass große Unternehmen in letzter Konsequenz damit rechnen müssen, zugunsten von mehr Wettbewerb vom Staat zurechtgestutzt zu werden.
CDU und FDP haben also ganz offensichtlich Angst vor Größe. Aus ökonomischer Sicht ist das nicht ganz nachzuvollziehen, denn welche Möglichkeiten hat ein Konzern, zum "Großkonzern" zu werden? Er muss seine Kunden zufrieden stellen, sprich Qualität und Preis müssen stimmen, und/oder er muss innovativ sein. Sind das wirklich Eigenschaften, die man fürchten muss?
Alle Probleme, die Union und FDP in Großkonzernen sehen, entstehen erst durch staatliche Intervention. Auf einem freien Markt sind Kartelle und Monopole nur kurzlebig, was sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat. Das liegt vor allem daran, dass jedem Unternehmer der Zutritt zu einem Produktionsweg offen steht. Erst der Staat kann Unternehmern den Zutritt verwehren - auf unterschiedlichste Art und Weise - und dem Konsumenten somit ein Monopol aufzwingen. Bei marktbeherrschenden Unternehmen sind diese aufgezwungenen Monopole übrigens sehr beliebt, da sie auf diese Weise die Preise am effizientesten erhöhen können. Aber das nur nebenbei.
Wie immer ist die Lösung als auch hier: Weniger statt mehr Staat!
Einen interessanten Vortrag zum Thema "Monopolstellung und Wettbewerb" hielt Thomas DiLorenzo bei der Mises University 2009:
Einen Tag nach der Ankündigung, kann ich diesen neuen und absurden Höhepunkt des Obama-Kults noch immer nicht glauben.
Obama ist Oberbefehlshaber mehrerer Kriege, setzt den verfassungswidrigen Krieg im Irak fort und hält an der ebenfalls verfassungswidrigen Bombardierung Pakistans fest.
Er spricht weiterhin über Sanktionen gegen den Iran. Er bekräftigt die Lüge, dass die iranische Kernanlage in Qom absichtlich vor den USA versteckt wurde und Teil eines geheimen Plans zur Herstellung von Kernwaffen ist.
In wirklich hielt der Iran sich strikt an die Vorgaben der IAEA, was die Meldung der Anlage betraf und die USA wussten eh schon Jahre über selbige Bescheid.
Wir sollten aber ja eigentlich bereits seit Henry Kissinger wissen, was ein Friedensnobelpreis noch wert ist. Würde das Komitee wirklich Leute ehren wollen, die sich für Frieden einsetzen, dann hätten sie dem Preis jemandem wie Ron Paul verliehen, der sich für die Beendigung aller US-Kriege einsetzt und amerikanische Truppen aus den über 130 Ländern weltweit, in denen sie noch immer stationiert sind, heim holen will.
Gandhi hat übrigens nie einen Friedensnobelpreis bekommen, obwohl er drei mal nominiert war.
Macht man sich nun noch klar, dass die Deadline für die Nominierungen der 1. Februar 2009 war, so wird das ganze Ausmaß dieser Farce ersichtlich. Am 1. Februar war Obama gerade einmal 11 Tage im Amt. Ein Führerkult sondergleichen!
Da bekommt der Satz "Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke", aus George Orewells Nineteen Eighty-Four doch eine ganz neue Bedeutung.
Nachtrag um 15:30 Uhr
Wenn ich schon von Ron Paul rede, dann sollten wir uns vielleicht auch seine Meinung zum Thema anhören.
(via Tenth Amendment Center & Prison Planet)
Aufgrund akuten Zeitmangels nur ein Video.
In diesem Vortrag führt Stephan Kinsella aus, wieso Geistiges Eigentum kein Eigentum ist und wieso die Idee an sich unvereinbar mit libertären Grundsätzen ist.
Bereits letztes Jahr stimmte man in Irland über die EU-Verfassung (unter ihrem neuen Namen EU-Reformvertrag) ab. Damals entschieden sich die Iren entschieden gegen diesen Vertrag. Das irische "No" wurde von den Politbonzen in Brüssel natürlich nicht akzeptiert und so lies man sie gestern ein zweites mal abstimmen. In der Hoffnung, dass sie sich diesmal "richtig" entscheiden würden.
Leider scheint genau dies einzutreten, denn bspw. der Spiegel berichtet heute:
Eine deutliche Mehrheit der Iren stimmte für den Lissabon-Vertrag, Europa atmet auf. Die Menschen in Dublin sind froh, dass die Kampagne endlich vorbei ist. Die EU schaut nun nach Prag, wo der letzte verbleibende Lissabon-Gegner sitzt.
Aus aktuellem Anlass möchte ich erneut darauf hinweisen, was genau dieser Vertrag für jeden einzelnen von uns bedeutet. Und wer könnte dies besser erklären, als Prof. Karl Albrecht Schachtschneider? Denn Schachtschneider ist wahrscheinlich einer der sehr wenigen Menschen, die den Vertrag überhaupt gelesen haben.
http://www.youtube.com/view_play_list?p=47A2BE149C1E3042
Joseph T. Salerno hielt bei der Mises University 2009 einen Vortrag über die Unmöglichkeit der Wirtschaftsrechnung in einem sozialistischen Wirtschaftssystem und die unausweichlichen Folgen dieser Tatsache. Salernos Vortrag basiert auf Ludwig von Mises' "Die Wirtschaftsrechnung im Sozialistischen Gemeinwesen".
Der Vortrag dauert knapp eine Stunde, danach kann man es aber vermutlich mit jedem sozialistischen (Gegen-) Argument aufnehmen